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Am 16. September 2011 haben wir von einer Auktion berichtet, die bei Christie's in New York am 14. Oktober stattfinden sollte. Wir haben über verschiedene Zupfinstrumente berichtet, die versteigert werden sollten. Speziell erwähnt wurden dabei eine elektrische Gitarre von James L. D'Aquisto mit einem Schätzpreis von US-$ 20.000. Sie kam für 32.500 unter dem Hammer. Die elektrische Gitarre von John D'Angelico (Schätzpreis US-$ 20.000) ging für US-$ 27.500. Die Gibson-Mandoline, die mit US-$ 70.000 bis 90.000 geschätzt war, wurde für US-$ 104.000 verkauft.

Eine Flamenco-Gitarre von Daniel Friedrich von ca. 1962 (Schätzpreis 6.000—8.000) wurde für US-$ 7.500 versteigert, die Gitarre von M. Fernandez (geschätzt 3.000—5.000) ging für 10.265, die Gitarre von Antonio Emilio Pascual Viudes (7.000—9.000) für 8.750 und die von Francisco Simplicio (15.000—25.000) für 15.000 US-$.

 

Die Fleta von 1961 hat 20.000 $ (15.000—25.000) gebracht, die José Ramirez von 1904 10.000 (8.000—12.000) und, jetzt kommt's: Hauser I ist für 152.500 US-$ (100.000—150.000) verkauft worden und die Hauser II für 37.500 US-$ (15.000—25.000). Man bedenke in diesem Zusammenhang, dass die Käufer bei Preisen über 50.000 $ noch 20% Provision an den Auktionator bezahlen müssen. Der Käufer der Hauser I hat also schließlich 183.000 $ auf den Tisch legen müssen plus der Mehrwertsteuer auf die Provision. Viel Geld!

Am weitesten daneben haben die Spezialisten von Christie's mit ihren Schätzungen bei der Gitarre von Fernandez aus Mexico gelegen. Ob von diesem Gitarrenbauer in Zukunft zu hören sein wird?