Giuliani pop

Nationalhymnen NAXOS CDDie 32 Nationalhymnen zur Weltmeisterschaft in Brasilien
Slovak Radio Symphony Orchestra, Slovak State Philhamonic: Peter Breiner
NAXOS 8.552014

Ohnehin sind die Deutschen die wahren Brasilianer … schrieb der Wiener Kurier am Tag danach. Nach dem 7:1 zwischen der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft und der von Brasilien am 8. Juli 2014. Für die Brasilianer war die WM damit zu Ende – obwohl sie sich eigentlich auf einen längeren Aufenthalt eingestellt hatten.
Jetzt wurden nur noch drei Nationalhymnen gespielt: die von Argentinien, Deutschland und die der Niederlande – am Beginn der WM-Endrunde waren es 32. Italien fValerius 3log schon in der Gruppenphase raus, ebenso Spanien und England. Auch Portugal. Dafür kamen Costa Rica, Kolumbien und sogar die USA weiter, wo bis vor ein paar Jahre nicht einmal bekannt war, dass Fußbälle rund sein können. Die Marseillaise würde man also nicht mehr hören, auch nicht die Nationalhymne Spaniens … die keinen Fußballer in Verlegenheit bringt, weil sie nämlich keinen offiziellen Text hat. Muss niemand mitsingen!
NAXOS bringt seit einigen WMs und EMs Aufnahmen mit allen relevanten Nationalhymnen heraus, gespielt von Symphonie-Orchestern und nicht von Blaskapellen. Das ist korrekter und weniger emotional. Wir werden sehen, welche Hymnen am Schluss gespielt werden! Die holländische vielleicht?
Die Niederländische Hymne wird seit dem 16. Jahrhundert gesungen, offiziell ist sie aber erst 1932 als Nationalhymne eingesetzt worden. Erstmalig veröffentlicht wurde sie 1626 von Adrian Valerius in seinem „Neder-Landtschen Gedenck-Clanck“ und zwar – Achtung! – mit Harmonisierungen „vande Luyt ende Cyther“ [für Laute und Zister], notiert in den jeweiligen Tabulaturen.